Über uns

Aus epicenter.works heraus haben wir unsere Erfahrung in Datenschutz und IT-Sicherheit in das Bildungsprojekt gepackt und unser Team erweitert.

Ein Teamfoto mit Felix, Julia, Tanja und Daniel

Technik verändert unsere Gesellschaft. Die Menschheit befindet sich im Jahrhundert der Digitalisierung; Alles wird digital vermessen, gespeichert, analysiert und ausgearbeitet. Das birgt ungeahnte Möglichkeiten, aber auch Gefahren. Die epicenter.academy will mit ihrem Bildungsangebot keine Angst schüren, sondern immer mit Freude an Computern und dem Internet informieren, konkrete Gefahren aufzeigen und Kompetenzen zum Selbstschutz vermitteln.

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Unser Team

Portrait Daniel Lohninger

Geschäftsführung | Trainer

Daniel Lohninger

Bringt eine Multimediaausbildung an der Graphischen mit und hat Informations- und Kommunikationspädagogik studiert. Daniel hat sich schon lange bei epicenter.works, der NGO für Grundrechte im digitalen Zeitalter, eingebracht und hält Workshops und Schulungen zum Thema Datenschutz für unterschiedliche Zielgruppen. Von Betriebsrät:innen und Aktivist:innen bis zum digitalen Gewaltschutz und Berufsgeheimnisträger:innen. Außerdem ist er in der Lehrer:innen Aus- und Fortbildung an Pädagogischen Hochschulen tätig. 2021 hat er die Projektleitung des Bildungsbereichs im Verein und dann die Geschäftsführung der epicenter.academy GmbH übernommen.

Portrait Tanja Mally

Geschäftsführung

Tanja Mally

Den Großteil ihres Berufslebens verbrachte Tanja in der Medienbranche. Vor knapp 10 Jahren kehrte sie der Branche den Rücken zu, um sich gemeinnütziger Arbeit zu widmen. 2018 übernahm sie die kaufmännische Geschäftsführung von epicenter.works. Sie ist seit dem für die administrative und kaufmännische Organisation, sowie für die strukturelle Weiterentwicklung des Vereins verantwortlich. Tanja ist überzeugt - Privatsphäre ist ein Grundrecht - nur mit lebenslangem Lernen, kann man selbstbestimmt den digitalen Entwicklungen begegnen.

Portrait von Felix

Assistenz der Geschäftsführung

Felix Riedl-Riedenstein

Hat Management und Recht in Innsbruck sowie International Business in San Sebastián studiert. Beruflich konnte er schon in mehreren Themenbereichen Erfahrung sammeln. Nach Positionen in Controlling- und HR-Abteilungen hat er zuletzt mehrere Jahre im Marketing und Sales Operations gearbeitet. Während seiner Zeit in England und Spanien hat er sich immer stärker für Grund- und Freiheitsrechte interessiert, weshalb Felix sich freut, den Aufbau der epicenter.academy zu unterstützen und mitzugestalten.

Portrait Isabel Mendoza

Trainerin

Isabel Mendoza

liegen selbstbestimmte Techniknutzung und ein bewusster Umgang mit ungleichem Zugang zum Erwerb von Technikwissen besonders am Herzen. Ausgehend von einem Schwerpunkt in Wissenschaft- und Technikforschung im Studium und dem Engagement bei einem queer-feministischen Serverkollektiv hat sie sich kritische Perspektiven auf digitale Technologien und Datenschutz angeeignet.

Portrait Julia Hahn

Trainerin

Julia Hahn

Aus einem pädagogischen und sozialwissenschaftlichen Blickwinkel beschäftigt Julia sich bereits seit vielen Jahren mit den Auswirkungen der Digitalisierung und Mediatisierung auf die Gesellschaft- ihr besonderes Interesse gilt in diesem Zusammenhang Kindern und Jugendlichen. Heranwachsenden Strategien und Tools an die Hand zu geben, die es ihnen ermöglichen, sich im Netz sicher und selbstbestimmt zu bewegen und sich vor Risiken zu schützen, ist ihr ein besonderes Anliegen. Julia schätzt und nutzt digitale Technologie sowie smarte Lösungen und Produkte, „1984“ findet sie hingegen weniger smart. Daher engagiert Sie sich für die digitale Souveränität von Kindern und Jugendlichen.

Portrait von Leonie

Trainerin

Leonie Brög

Hat sich während des Psychologiestudiums an der Universität Wien mit Verhaltensdaten und deren Beitrag zur Erforschung des menschlichen Erlebens und Verhaltens beschäftigt. Dabei ist ihr deutlich bewusst geworden, welche Schlüsse aus vermeindlich „unwichtigen“ Daten gezogen werden können, welchen Fortschritt die Anwendung statistischer Ergebnisse für die Gesellschaft bringen kann und welche Risiken es gibt, wenn diese Ergebnisse deterministisch auf einzelne Personen angewendet werden. Die Möglichkeit ihr psychologisches Wissen mit IT-Sicherheitsthemen zu verknüpfen und den wichtigen menschlichen Faktor bei Angriffen und deren Abwehr einzubringen begeistert sie sehr. Mit der Wissensvermittlung an unterschiedliche Zielgruppen möchte sie ihren Beitrag zum sicheren und demokratischen Umgang mit neuen Technologien leisten.

Portrait von Josef Hörmandinger in Schwarz.-Weiß mit Maske und Laptop mit einem Sticker auf dem Open Data sthet.

Trainer

Josef Hörmandinger

Hat in seiner frühesten Jugend Maschinencode aus der Happy Computer abgetippt und nach drei Stunden den Assembler gecrasht. Erste Erfahrungen mit Menschenrechten machte er bei seinem Jus- und Friedenforschungsstudium sowie bei seiner praktischen Arbeit in der Fremdenrechtsberatung und Antirassismusarbeit beim Verein Helping Hands Salzburg. Er ist schon länger ehrenamtlich bei epicenter.works tätig und bringt bei uns seine Expertise aus der juristischen Arbeit zu Datenschutz in Schulen in Weiterbildungen für Multiplikatoren wie Datenschutzbeauftrage im Bildungsbereich ein und hält Vorträge und Workshops für Elternvertreter und Lehrkräfte.

Portrait Gunter Bauer

Trainer

Gunter Bauer

Hat in den 1980er als Naturwisssenschafter erste Computerprogramme geschrieben, dann das Internet entdeckt und viele Kurse über dieses "Neuland" abgehalten. Im neuen Jahrtausend vermehrt Beschäftigung mit gesellschaftlichen Auswirkungen von Technologien. Seit 10 Jahren bei der CryptoParty Graz auf der Suche nach alternativer, datenschutzfreundlicher Software.

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Mission und Vision

Das tägliche Leben hat sich in den letzten 20 Jahren drastisch verändert. Heutzutage kommt kein Bereich mehr ohne den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien aus. Der technologische Fortschritt verändert die Arbeitswelt und unser gesellschaftliches Leben in einem noch nie dagewesenen Tempo. Diese Entwicklungen und ihre Auswirkungen zu verstehen, ist schwieriger als je zuvor. Die allgegenwärtige Vernetzung unserer Gesellschaft bietet große Chancen, aber auch eine Vielzahl neuer Herausforderungen, insbesondere den Schutz der Vertraulichkeit von Informationen und der informationellen Selbstbestimmung. Unser unabhängiger Verein erhält bereits seit Jahren immer mehr Anfragen von verschiedenen Seiten, welche Schutzmaßnahmen empfehlenswert sind und wie man im beruflichen, aber auch im privaten Alltag selbstbestimmt mit digitaler Technik umgehen sollte. Aus Ressourcengründen konnten wir diesen Workshop-Anfragen in der Vergangenheit leider nur sehr sporadisch nachkommen, obwohl uns diese gesellschaftspolitische Sensibilisierung für den selbstbestimmten Umgang mit Technik sehr am Herzen liegt. Das wollen wir ändern. Als unabhängige NGO für Grundrechte und Freiheiten im digitalen Zeitalter wollen wir unsere Expertise besser verbreiten, um die selbstbestimmte Nutzung zu fördern und einen faktenbasierten demokratischen Diskurs zu digitalen Themen zu ermöglichen. Ziel ist es, die immer größer werdende Nachfrage nach Fortbildungen zur "digitalen Selbstverteidigung" für verschiedene Bereiche zielgruppengerecht zu bedienen und die Vertraulichkeit von Informationen und die informationelle Selbstbestimmung auf verschiedenen Ebenen zu fördern.

 

Die digitale Kommunikation erleichtert unsere Arbeit und unser Leben erheblich, aber internetbasierte Kommunikationsdaten können illegal und heimlich genutzt sowie zur Manipulation, Überwachung und/oder Vorwegnahme von Entscheidungen missbraucht werden. Leider zeigen die Kriminalitätsstatistiken der letzten Jahre, dass die digitale Kriminalität ebenso schnell wächst wie die staatliche Überwachung und die Überwachung von Unternehmen. Die kürzlich veröffentlichte Studie des Vereins zur Förderung digitaler Kompetenzen des Finanzministeriums zeigt den großen Bedarf der Österreicherinnen und Österreicher, ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern. Der größte Bedarf besteht im Bereich der Sicherheit. Hier setzen wir mit unserem Angebot an.


 

Wir haben 2021 mit der Schulungsreihe "Digitale Selbstverteidigung für Jugendliche" begonnen und ein Schulungsprogramm für die erste junge Zielgruppe entwickelt und ausgerollt. Wir haben ein Train-the-Trainer-Programm entwickelt, Trainerinnen und Trainer ausgebildet und eingestellt, die aktiv altersgerechte Trainings anbieten können. Im Jahr 2023 wurde das Bildungsprojekt in eine GmbH überführt die zu 100 % im Eigentum des Vereins ist. Eine Website mit frei zugänglichem E-Learning ergänzt das Angebot. Die Inhalte sind in Kapitel unterteilt und behandeln Themen wie digitale Verschlüsselung, sichere Kommunikation, Verwendung von Passwörtern, Gründe für Datenschutz und digitale Selbstverteidigung, Phishing und mehr und werden laufend aktualisiert und ergänzt sowie für zukünftige Zielgruppen angepasst. Neben dem Angebot von Workshops wird weiterhin offenes Lehrmaterial hergestellt und frei zugänglich gemacht. So leisten wir mit hochwertigem Bildungsmaterial als OER - Open Educational Resources zur breiten Nachnutzung einen Mehrwert für die Allgemeinheit. Unser E-Learning wurde bereits in die Eduthek des Bildungsministeriums aufgenommen und für den Einsatz im Unterricht mit Schüler:innen und für die Lehrer:innenfortbildung empfohlen. Auch die Aufnahme des Projekts in den Maßnahmenkatalog für Cybersicherheit des Bundeskanzleramts wurde uns bereits bestätigt.

 

Mit der epicenter.academy wollen wir weiter gehen als bisher, um unser Wissen noch breiter zu teilen. Neben den Schulen liegt der Schwerpunkt vorerst auf den kleineren- und mittleren Unternehmen,  und hier speziell Berufsgeheimnisträger:innen. Ein zusätzlicher Fokus liegt auf Multiplikatoren wie Ministerialbeamte, die Gesetze schreiben, Datenschutzbeauftragte in den Bildungsdirektionen der Bundesländer und Pädagogischen Hochschulen, um das Wissen effektiv zu verbreiten.

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Expertise

Der gemeinnützige Verein epicenter.works – Plattform Grundrechtspolitik hat sich im Laufe seines 14-jährigen Bestehens, nicht nur österreichweit sondern auch auf internationaler Ebene einen Expert:innen-Status erarbeitet, wenn es um Grundrechtsfragen und IT-Sicherheit im digitalen Raum geht.

 

Praktische Beispiele für unsere Expertise, zeigen die folgenden Themenfelder:

1. Sicherheits- und Datenschutz-Audit der „Stopp Corona App“ des Roten Kreuzes, die von der Firma Accenture umgesetzt wurde.

2. Mitarbeit bei der sicheren Ausgestaltung des EU-Frameworks für das Green Certificate in Brüssel

3. Erste Anlaufstelle für Whistleblower:innen, betroffene Unternehmer:innen und Journalist:innen bei sensiblen IT-Sicherheitsprobleme z.B. Ergänzungsregister für besonders betroffene, Corona-Testergebnisse frei im Netz abrufbar, Datenskandal im EMS, massive Lücke im EMS in einer Apotheke entdeckt uvm.

4. Verhandelnde Organisation bei der UN Cybercrime Convention

5. Führende zivilgesellschaftliche NGO bei Verhandlungen der EU-Gesetzgebung zu eIDAS, Netzneutralität, Plattformregulierung, Chatkontrolle, Urheberrecht uvm.

6. Beratende Tätigkeit im österreichischen und deutschen Parlament sowie für div. Interessensvertretungen und Sozialpartner

7. Weiterbildung der Datenschutzbeauftragten im Bildungsbereich auf Bundes- und Länderebene

8. Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften

9. Schulung von Betriebsrät:innen, Aktivist:innen u.a. in Datenschutz und IT-Sicherheit

 

Laufender Überblick ist auch auf unserer Website https://epicenter.works/ abgebildet.

 

Alle diese Expertise der aktiven Mitarbeiter:innen und Vereinsmitglieder bilden den Grundstock unseres Aus- und Weiterbildungsprogramms der epicenter.academy GmbH

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